Rokosolutions

Anwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) gegen Absturz

Höhenarbeiter-Ausbildung: Sicheres Arbeiten und Retten bei Absturzgefährdung

Für alle Personen, die regelmäßig oder auch nur gelegentlich auf hoch gelegenen Arbeitsplätzen im absturzgefährdeten Bereich arbeiten, gelten Vorschriften zur Anwendung von PSA gegen Absturz. Zur Vermeidung von Unfällen ist nach den BG-Regeln 198 ("Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz") und BGR 199 ("Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen") bei Arbeiten unter Absturzgefahr vor der ersten Benutzung und in Folge mindestens einmal jährlich eine entsprechende Unterweisung durchzuführen. Dazu gehört auch ein Training für die Rettung aus Notsituationen. Die RoKoSolutions UG bietet professionelle Unterweisungen in der Anwendung von PSA gegen Absturz.

Die Ausbildungspraxis hat klar gezeigt, dass für viele Berufsgruppen eine Optimierung der Kursinhalte auf den jeweiligen tatsächlichen Arbeitsvorgang äußerst sinnvoll ist. In direkter Abstimmung mit den Auftraggebern können für Firmenkunden auch zusätzliche Kursziele entwickelt und angepasste Arbeits- und Rettungstechniken vermittelt werden.

  • Grundlehrgang - Anwendung PSA gegen Absturz nach BGR 198, 199
  • Wiederholungsunterweisung - Anwendung PSA gegen Absturz nach BGR 198, 199
  • Spezialisierte PSA-Schulung - Mobilfunk und Windenergie
  • Spezialisierte PSA-Schulung - Dachdecker und Gerüstbau
  • Spezialisierte PSA-Schulung - Veranstaltungstechnik
  • Spezialisierte PSA-Schulung - Freiwillige Feuerwehr
    • Grundlehrgang - Anwendung PSA gegen Absturz nach BGR 198, 199

      Kursinhalt

      Der Grundlehrgang für die sichere Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz nach BGR 198, 199 richtet sich an alle Personen, die regelmäßig oder gelegentlich auf hoch gelegenen Arbeitsplätzen arbeiten. Ziel der Ausbildung ist es die Teilnehmer zu befähigen, PSA gegen Absturz unter Wahrung der rechtlichen Rahmenbedingungen situationsgerecht auszuwählen und sicher zur Anwendung zu bringen. Darüber hinaus werden die Teilnehmer befähigt, selbstständig Rettungsmaßnahmen durchführen.

      Schwerpunkte

      • relevante Rechtsgrundlagen, Vorschriften und Normen
      • Bauarten von Halte-, Auffang- und Rettungssystemen
      • Sichtprüfung auf ordnungsgemäßen Zustand und Funktion
      • Grundlagen der Sicherungstheorie
      • Grundlagen der Sturzphysik (Fangstoß und Sturzfaktor)
      • Grundlagen Einsatzplanung / Notfallrettungsplan
      • Anschlagpunkte und Anschlagtechniken
      • sichere Handhabung und bestimmungsgemäße Benutzung von PSA gegen Absturz
      • sichere Verwendung von Steigschutzsystemen
      • ergonomische Arbeitsplatzpositionierung mittels Haltesystem
      • typische Fehler und Gefahren bei der Nutzung von PSA gegen Absturz
      • schnelle Selbstrettung (eigengesicherte Evakuierung aus der Höhe mittels Höhenrettungsgerät)
      • Rettung einer vollständig hilflosen Person aus einer vertikalen Struktur (Mastrettung, Leiterrettung, Schulterrettung)
      • Rettung einer vollständig hilflosen Person unterhalb einer horizontalen Struktur (passive Plattformrettung)
      • richtige Lagerung, Reinigung und Pflege der Ausrüstung

      Kursumfang

      2 Tage

      Voraussetzungen

      • gültige Tauglichkeitsuntersuchung nach "G41" durch Facharzt für Arbeitsmedizin
      • 16 Std. Erste Hilfe Lehrgang (nicht älter als 24 Monate)
      • Mindestalter 18 Jahre
      • Unfallversicherung empfohlen

      Zertifikat

      Teilnahmebestätigung "Anwendung von PSA gegen Absturz gemäß BGR 198, 199" sowie Eintrag im Sicherheitspass (wenn vorhanden)

       

      Anfrage


       

      Wiederholungsunterweisung - Anwendung PSA gegen Absturz nach BGR 198, 199

      Kursinhalt

      Jährlich erforderliche Wiederholungsunterweisung zur Anwendung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz und zur Benutzung von PSA zum Retten aus Höhen und Tiefen nach BGR 198, 199. Dieses eintägige Training ist für PSA-Anwender ausgelegt, die den zweitägigen Grundkurs bereits einmal absolviert haben. Ziel dieser Ausbildung ist es, das theoretische Wissen und die praktischen Fertigkeiten der PSA- Anwender aufzufrischen bzw. zu erweitern und ggf. auf bereits eingeschliffenes Fehlverhalten in der Anwendung hinzuweisen. Ein wichtiger Kursinhalt ist auch das Training der verschiedenen Rettungstechniken.

      Schwerpunkte

      Auffrischung und Training der im PSA-Grundlehrgang genannten Kursinhalte. Kenntnisse werden vertieft, Fertigkeiten gefestigt und erweitert. Das Training wird soweit als möglich an den Stand der jeweiligen Kursteilnehmer angepasst. So werden sich auch erfahrene PSA-Anwender nicht langweilen (z.B. Schulung zusätzlicher Rettungsvarianten) und Teilnehmer mit seltenem PSA-Einsatz in der Berufspraxis werden nicht überfordert.

      Kursumfang

      eintägig

      Voraussetzungen

      • gültige Tauglichkeitsuntersuchung nach "G41" durch Facharzt für Arbeitsmedizin
      • 16 Std. Erste Hilfe Lehrgang (nicht älter als 24 Monate)
      • die Prüfung SZP Level 1 bzw. eine entsprechende WU darf nicht länger als 18 Monate zurück liegen
      • Mindestalter 18 Jahre
      • Unfallversicherung empfohlen

      Zertifikat

      Teilnahmebestätigung Wiederholungsunterweisung "Anwendung von PSA gegen Absturz gemäß BGR 198, 199" sowie Eintrag im Sicherheitspass (wenn vorhanden).

       

      Anfrage


       

      Spezialisierte PSA-Schulung - Mobilfunk und Windenergie

      Kursinhalt

      Dieser PSA Kurs ist spezialisiert auf die besonderen Anforderungen an Höhenarbeiter für Arbeiten im Bereich von Mobilfunkmasten und Windenergieanlagen. Kursinhalte sind: Grundkenntnisse der rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen (BGR 198, BGR 199, BGI 748); Grundlagen der Sicherungstheorie (Fangstoß und Sturzfaktor); Einführung in das PSA Auffangsystem und erforderlichen Komponenten (EN 363, EN 361, EN 362, EN 354, EN 355); Sicheres Anlegen der PSA gegen Absturz; Auswahl der Anschlagpunkte (EN 795); Sichere Handhabung von PSA gegen Absturz; Sichere Verwendung von Steigschutzsystemen (EN 353-1, EN 353-2); Einführung in die Materialkunde; Sachgemäßer Umgang, Wartung und Lagerung der Ausrüstung; Steigschutz und Steigschutzläufer, Bau von Seilgeländern, Höhensicherungsgerät, Höhenrettungsgerät.

      Schwerpunkte

      wesentliche Zusatzorientierung zielt z.B. in die Vorbereitung bzw. die Nutzung von vorgefertigten Rettungs- und Evakuierungslösungen oder den Bau von provisorischen Sicherungssystemen für horizontale Fortbewegungen innerhalb von Strukturen.

      Kursumfang

      2 Tage

      Voraussetzungen

      • gültige Tauglichkeitsuntersuchung nach "G41" durch Facharzt für Arbeitsmedizin
      • 16 Std. Erste Hilfe Lehrgang (nicht älter als 24 Monate)
      • die Prüfung SZP Level 1 bzw. eine entsprechende WU darf nicht länger als 18 Monate zurück liegen
      • Mindestalter 18 Jahre
      • Unfallversicherung empfohlen

      Zertifikat

      Teilnahmebestätigung "Anwendung von PSA gegen Absturz gemäß BGR 198, 199".

       

      Anfrage


       

      Spezialisierte PSA-Schulung - Dachdecker und Gerüstbau

      Kursinhalt

      Grundkenntnisse der rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen (BGR 198, BGR 199, BGI 748); Grundlagen der Sicherungstheorie (Fangstoß und Sturzfaktor); Einführung in das PSA Auffangsystem und erforderlichen Komponenten (EN 363, EN 361, EN 362, EN 354, EN 355); Sicheres Anlegen der PSA gegen Absturz; Auswahl der Anschlagpunkte (EN 795); Sichere Handhabung von PSA gegen Absturz; Sichere Verwendung von Steigschutzsystemen (EN 353-1, EN 353-2); Einführung in die Materialkunde; Sachgemäßer Umgang, Wartung und Lagerung der Ausrüstung; Steigschutz und Steigschutzläufer; Bau von Seilgeländern, Höhensicherungsgerät, Höhenrettungsgerät.

      Schwerpunkte

      Zusätzliche Schwerpunkte sind der Bau von Seilgeländern, effektive Nutzung von Rückhaltesystemen und eine Einführung in die seiltechnische Lastenbewegung

      Kursumfang

      2 Tage

      Voraussetzungen

      • gültige Tauglichkeitsuntersuchung nach "G41" durch Facharzt für Arbeitsmedizin
      • 16 Std. Erste Hilfe Lehrgang (nicht älter als 24 Monate)
      • die Prüfung SZP Level 1 bzw. eine entsprechende WU darf nicht länger als 18 Monate zurück liegen
      • Mindestalter 18 Jahre
      • Unfallversicherung empfohlen

      Zertifikat

      Teilnahmebestätigung "Anwendung von PSA gegen Absturz gemäß BGR 198, 199".

       

      Anfrage


       

      Spezialisierte PSA-Schulung - Veranstaltungstechnik

      Kursinhalt

      PSA VT– Anwendungslehrgang Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz in der Veranstaltungstechnik (Rigging). Das praxisorientierte Seminar vermittelt theoretisch und praktisch das sichere Arbeiten in Höhen und der Höhenrettung von Verunfallten unter Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung. Insbesondere werden die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und Regeln BGR 198 und 199 berücksichtigt. Die Lehrveranstaltung richtet sich an Personen die sich während ihrer Tätigkeit in der Veranstaltungstechnik gegen Absturz schützen müssen.

      Schwerpunkte

      Belehrung zum Gesundheitsschutz bzw. Arbeitssicherheit , Gefährdungsermittlung und Baustellensicherheit, Nachweisführung, Materialkunde (Prüfung, Reinigung, Wartung und Lagerung), Arbeitsplatzpositionierung (Aufseilen/Abseilen, Anschlagpunkte, Systeme, Techniken, Verwendung von Seil- u. Kantenschutz, Aufbau von Sicherungsstrecken), Technische Rettung (improvisierte Rettungstechniken, Rettung mit Rettungsgeräten).

      Kursumfang

      5 Tage inkl. theoretischer und praktischer Prüfung

      Voraussetzungen

      • gültige Tauglichkeitsuntersuchung nach "G41" durch Facharzt für Arbeitsmedizin
      • 16 Std. Erste Hilfe Lehrgang (nicht älter als 24 Monate)
      • die Prüfung SZP Level 1 bzw. eine entsprechende WU darf nicht länger als 18 Monate zurück liegen
      • Mindestalter 18 Jahre
      • Unfallversicherung empfohlen

      Zertifikat

      Teilnahmebestätigung "Anwendung von PSA gegen Absturz gemäß BGR 198, 199".

       

      Anfrage


       

      Spezialisierte PSA-Schulung - Freiwillige Feuerwehr

      Kursinhalt

      Der Grundlehrgang für die Verwendung von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz nach BGR 198, 199 ist sicherlich auch für Feuerwehrleute interessant. Jedoch unterscheidet sich die spezielle PSA (Feuerwehrgurt) im Einsatz erheblich von den Rückhaltegurten des Höhenarbeiters. Dieser Unterschied hat sich vor allem durch praxisorientierte Beobachtung der typischen Aufgaben im Tätigkeitsfeld entwickelt. Die typische PSA des Höhenarbeiters ist auf das sichere Arbeiten und damit eher auf langfristige Routinearbeiten zugeschnitten. Die PSA der Feuerwehr ist vordringlich auf sichere Selbst- und Fremdrettung von Personen, also auf kurzfristig und effektiv zu tätigende Aktionen zugeschnitten. Daher wird bei der PSA der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz (vgl. FwDV) ein zusätzliches Seil mitgeführt. Allein diese Tatsache ermöglicht dem Feuerwehrmann entsprechend seiner speziellen Aufgabe, viele zusätzliche Möglichkeiten in der Anwendung. Hierbei ist durch die zusätzliche Verwendung nur eines Karabiners erhebliche Zusatzsicherheit erreichbar.

      Schwerpunkte

      Grundkenntnisse der rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen (BGR 198, BGR 199, BGI 748); Grundlagen der Sicherungstheorie (Fangstoß und Sturzfaktor); Sicheres Anlegen der PSA; Auswahl von Anschlagpunkten für schnelle Selbst- und Personenrettung; Knoten unter Stress (u.a. die schnellste Rettungsknotenvariante die wir kennen); Abseilvarianten; Sachgemäßer Umgang, Wartung und Lagerung der Ausrüstung

      Kursumfang

      1 oder 2 Tage

      Voraussetzungen

      • gültige Tauglichkeitsuntersuchung nach "G41" durch Facharzt für Arbeitsmedizin
      • 16 Std. Erste Hilfe Lehrgang (nicht älter als 24 Monate)
      • die Prüfung SZP Level 1 bzw. eine entsprechende WU darf nicht länger als 18 Monate zurück liegen
      • Mindestalter 18 Jahre
      • Unfallversicherung empfohlen

      Zertifikat

      Teilnahmebestätigung Absturzsicherung Freiwillige Feuerwehr.

       

      Anfrage

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